Berichte

30 Jahre Maifeier in 2017

Maifeierlichkeiten 2017 – 30-jähriges Jubiläum

Schon früh haben sich die Ausrichter zum Aufbau der Maifeier getroffen. Nachdem die Aufbauarbeit im Groben getan war, überreichte der Erste Vorsitzende Heiko Reinholz, die von dem Verein beschafften Polo-Shirts für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr, wie auch der Jugendfeuerwehr mit entsprechenden Emblem. Vielen Dank.

Für die Feuerwehr Holzhausen jährte sich in diesem Jahr die traditionelle Feier am 1. Mai zum 30. Mal. Gegründet, bzw. die Idee der Maifeier stammt von dem damaligen Stabführer des Musikzuges Walter Seide und zählt nunmehr als fester Bestandteil der alljährlichen Feierlichkeiten in Holzhausen. In den vergangenen 30 Jahren wurde so allerhand ausprobiert. Der Maibaum von Hand, mit Hilfe eines Krans, an dem eigentlichen Tag live oder bereits am Vorabend aufgestellt. Dazu gehört auch die leider misslungene Aufstellung vor zwei Jahren, die zum Glück für alle glimpflich ausgegangen ist und uns nunmehr dazu bewegt hat, den Maibaum stehen zu lassen und in der Weihnachtszeit als beleuchteten Kranz umzurüsten. Bei der Bewirtung wurden neben Bratwurst und Pommes, die zum festen Bestandteil gehören, mal Steaks, Fackeln, Krakauer – oder wie in diesem Jahr eine Gyrospfanne angeboten. Außerdem wurden immer mal wieder neben den üblichen Kaltgetränken variiert zwischen Kirmesschnäpsen, Jägermeister, Weizenbier vom Fass oder der eigens für diesen Anlass angesetzten Maibowle. In diesem Jahr haben wir um 11:00 Uhr mit dem Gottesdienst, den unser Pfarrer Berthold Kraft ganz unter den Aspekt „Tag der Arbeit“ gestellt, und damit einige Denkanstöße geliefert hat, begonnen. Zahlreiche Besucher konnten beim Gottesdienst begrüßt werden, so dass die gestellten Bänke noch um einige erweitert werden mussten. Im Anschluss an den Gottesdienst eröffnete unser Erster Vorsitzender der Feuerwehr Heiko Reinholz die Maifeierlichkeiten und auch Bürgermeister Jörg Schützeberg, wie auch Ortsvorsteher Theo Leimbach richteten das Wort an die Gäste des Gottesdienstes und bedankten sich bei der Feuerwehr Holzhausen für die Ausrichtung der Maifeier.

Das Wetter spielte auch in diesem Jahr mit und so blieben gleich einige Besucher des Gottesdienstes zum Mittagessen und es gesellten sich noch einige Wandergruppen im Laufe des Tages hinzu. Wie bereits erwähnt, wurde in diesem Jahr eine Gyrospfanne angeboten, die reißenden Absatz fand. Außerdem wurde wieder selbstgebackener Kuchen, der wie immer sehr gut ankam, angeboten. An dieser Stelle bedanken wir uns schon mal bei allen Kuchenbäckerinnen.

In diesem Jahr sorgte der Musikverein „Red Stars, Drum & Bugle Corps“ aus Hann Münden bei uns für den musikalischen Höhepunkt. So marschierten sie ein und gaben einige Lieder aus ihrem Repertoire zum Besten. Es kamen einige Besucher extra wegen diesem Programmpunkt nach Holzhausen und es hat ihnen, wie auch den Spielleuten der Red Stars bei uns gut gefallen.

Im Anschluss wurde von der Jugendfeuerwehr Holzhausen eine Übung durchgeführt. Mit Alarm kamen sie die Kasseler Straße herunter, um einen Löschangriff durchzuführen. Die Übung unserer Kleinsten lief sehr gut und so können die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Immenhausen sicher sein, dass auch in Zukunft, wenn die Feuerwehr gerufen wird, kompetentes und gut ausgebildetes Personal zur Stelle ist.

Auch die Kleinsten hatten ihren Spaß auf der Hüpfburg oder beim Kinderschminken und die Großen waren mit Gesprächen und Geselligkeit beschäftigt. Erst gegen Abend setzte leichter Regen ein, so dass wieder schönes Fest langsam seinen Ausklang fand. Wenn Sie zu Gast bei uns waren und es Ihnen gefallen hat, sagen Sie es ruhig weiter. Wenn Sie den Bericht lesen und nächstes Jahr zum 1. Mai noch nichts geplant haben, schauen Sie ruhig vorbei. Wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr Sie und weitere Gäste bei uns begrüßen zu dürfen. Auf das unsere Tradition weiterhin Bestand hat. Bis dahin bleibt noch der Dank an alle aktiven Kameradinnen und Kameraden, denn ohne die fleißigen Hände ist ein Fest in dieser Größenordnung nicht zu stemmen. Danke auch an die passiven Helfer – egal ob beim Aufbau, hinter der Theke, dem Grillstand, beim Kuchenverkauf, Kinderschminken oder beim Abbau.  

Pressewartin Daniela Reuse

               

               

         

Besichtigung des Weinbergbunkers

 

 

Besichtigung des Weinbergbunkers

 

Unser Kamerad Michael Sander organisierte für alle Interessierten eine Besichtigung des Weinbergbunkers in Kassel, die am 12.11.2016 stattfand.

Hierzu trafen wir uns am Parkstreifen des Weinbergs und wurden von dem 1. Vorsitzenden, Thomas Schmidt, des Feuerwehvereins Kassel e.V. über die Geschichte und Thematik der Schutzräume informiert. So gingen wir durch die dunklen, engen und niedrigen Räume und je weiter wir hinein kamen und umso mehr Thomas Schmidt über die Erzählungen von Zeitzeugen berichtete, die selbst Jahre später in den Bunker kamen, wurde einem ganz anders. Einzelne Ereignisse und Zustände, die seinerzeit dort geherrscht haben, ließen uns auch gedanklich in die damalige, finstere und angsteinflößende Zeit hineinversetzten, so dass es einem eiskalt den Rücken runterlief. Wenn der Bunker auch nicht mehr „eingerichtet“ ist, so können doch die reine Vorstellungskraft und die Geschichten der Zeitzeugen fast realistisch überzeugen, dass es für die Menschen damals eine unerträglich harte Zeit war.

Mit diesen Erkenntnissen, einer Gänsehaut und gemischten Gefühlen traten wir nach etwa zwei Stunden nachdenklich den Heimweg an. Diese Eindrücke beschäftigten uns noch den Rest des Tages.

Ein Dankeschön geht an Thomas Schmidt des Feuerwehrvereins in Kassel für die Zeitreise, wie auch an Michael Sander für die Organisation.